Herausforderung
Als junges Start-up-Team haben wir schnell erkannt, wie herausfordernd es ist, Eigenverantwortung, Wachstum und Tempo in einem gesunden Rahmen zu balancieren.
Lösung
OpenUp überzeugte uns mit einem flexiblen, sofort nutzbaren Angebot, das individuelle Bedürfnisse berücksichtigt: ohne bürokratische Hürden und mit vielfältigen Formaten von 1:1 Beratungen bis hin zu Webinaren.
Bei OpenUp sind wir überzeugt: Mentale Gesundheit gehört fest zum Arbeitsalltag, nicht als Nebensache, sondern als Grundlage. Das sieht auch das Team von Rausgegangen so. Als wachsendes Startup haben sie früh erkannt, wie schnell Überlastung entsteht, und gehandelt, bevor es kritisch wurde.
In dieser Case Study erläutern Celia Hartung (Team Lead HR und People & Culture) und Lea Bohlmann (Head of Brand), warum psychologische Sicherheit im Startup-Leben wichtig ist, was sie als Führungskräfte gelernt haben und wie ihre Partnerschaft mit OpenUp dazu beiträgt, eine Kultur aufzubauen, die Offenheit, Resilienz und echte Verbundenheit fördert.
Celia Hartung
Team Lead HR und People & Culture
Gab es einen bestimmten Moment, der euch gezeigt hat: Wir müssen in die mentale Gesundheit investieren?
Ja, definitiv. Als junges Team in der Aufbauphase haben wir gemerkt, wie schnell man in eine Überlastung rutschen kann, zwischen Verantwortung, Wachstum und der typischen Start-up-Dynamik. Was ein Start-Up für junge Menschen so spannend macht, ist auch gleichzeitig das, was für viele eine Herausforderung ist, nämlich die Eigenverantwortung und das Tempo in einem gesunden Rahmen zu balancieren. Es war also klar: Wenn wir nachhaltig wachsen wollen, brauchen wir ein gesundes Fundament und das beginnt bei der mentalen Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
Was hat euch überzeugt, mit OpenUp zusammenzuarbeiten?
Für uns war entscheidend, dass OpenUp ein niederschwelliges, flexibles Angebot hat, wo alle das zu ihnen passende Format finden können. Kein starres Konzept, sondern eine Plattform, die auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Die Vielfalt an Angeboten, von 1:1 Beratungen bis hin zu Webinaren, hat uns sofort angesprochen. Und: Es ist sofort nutzbar, ohne lange Einführung oder bürokratische Hürden. Gerade die lange Wartezeiten sind ja oft ein Problem, wenn man privat nach Unterstützung sucht – hier können wir mit Open Up ein erstes Angebot machen.
„Wenn wir nachhaltig wachsen wollen, brauchen wir ein gesundes Fundament, und das beginnt bei der mentalen Gesundheit.“
– Celia Hartung (Team Lead HR und People & Culture)
Welche Inhalte von OpenUp wurden besonders gut angenommen?
Gerade die 1:1 Beratungen mit Psycholog*innen wurden sehr positiv aufgenommen, weil sie persönlich, anonym und sofort verfügbar sind. Aber auch die Gruppensitzungen zu Themen wie „Gesunde Grenzen setzen“ oder „Selbstvertrauen & einschränkende Glaubenssätze“ kamen super an. Viele Themen sind einem schon Mal über den Weg gelaufen, aber immer die Möglichkeit, sich eben auch akut nochmal etwas durchzulesen oder an einer Sitzung teilzunehmen, das macht wirklich einen Unterschied.
Welche Ressourcen von OpenUp sind für dich als Führungskraft besonders wertvoll?
Für mich als Führungskraft sind vor allem die Gruppensitzungen zu Themen wie „Umgang mit Druck“ und „Motivation im Team“ besonders wertvoll. Gerade Themen rund um Stressmanagement, Kommunikation oder psychologische Sicherheit nutze ich gerne. Sie geben mir nicht nur Wissen, sondern auch Sprache für Themen, die sonst oft schwer greifbar sind. Für mich sind das wertvolle Impulse, um als Team besser mit stressigen Phasen umzugehen und es stärkt mich persönlich in der Führung meines Teams.
„Die 1:1 Beratungen wurden besonders gut angenommen weil sie persönlich, anonym und direkt verfügbar sind.“
– Celia Hartung (Team Lead HR und People & Culture)
Lea Bohlmann
Head of Brand
Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Schaffung einer offenen Kultur rund um mentale Gesundheit?
Als Führungskraft gestaltest du nicht nur Prozesse, sondern vor allem auch das Klima im Team mit. Bei Rausgegangen glauben wir fest daran: Mentale Gesundheit ist kein Tabuthema, sondern ein Teil unserer Arbeitskultur. Wenn wir als Führungskräfte offen mit eigenen Herausforderungen umgehen, schaffen wir Raum für ehrliche Gespräche, Vertrauen und echte Verbindung im Team. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern präsent. Zuhören, ermutigen, und transparent kommunizieren ist die Basis für eine offene Kultur.
Wie hat OpenUp dir als Managerin dabei geholfen, die mentale Gesundheit deines Teams besser zu unterstützen?
OpenUp hat uns Werkzeuge an die Hand gegeben, die uns dabei helfen, nicht nur zu reagieren, sondern aktiv zu unterstützen. Ob Einzel-Coachings für Teammitglieder, Impulse für den Alltag oder die Live-Sitzungen zu Themen wie Resilienz oder Achtsamkeit, all das bringt frischen Wind und neue Perspektiven ins Team. Für mich persönlich war OpenUp auch eine Erinnerung daran, dass ich nicht alles allein lösen muss. Ich kann den Raum schaffen, und dann auf die richtigen Partner*in verweisen.
„OpenUp hat mir als Führungskraft geholfen, nicht nur zu reagieren, sondern mein Team aktiv zu unterstützen.“
– Lea Bohlmann (Head of Brand)
Was würdest du anderen Unternehmen raten, die mentale Gesundheit stärker priorisieren möchten?
Hört auf, mentale Gesundheit als „Privatsache“ zu behandeln. Sie ist Teil des Arbeitslebens, ob ihr es wollt oder nicht. Der wichtigste Schritt ist, das Thema nicht nur bei Einzelpersonen abzuladen („geh halt zum Coaching“), sondern Strukturen zu schaffen, die wirklich entlasten. Flexibilität, offene Kommunikation, Zeit für echte Pausen. Das ist kein „Nice to have“, sondern der Grundstein für nachhaltiges Arbeiten. Und: Geht mit gutem Beispiel voran. Wenn Führungskräfte offen über ihre eigenen Herausforderungen sprechen, verändert das alles. Es macht Räume auf. Es macht Mut. Es zeigt: Hier musst du dich nicht verstellen.
Unser Rat: Fangt klein an, aber fangt an. Ob über regelmäßige Check-ins, externe Partner*innen wie OpenUp oder das simple Fragen: „Wie geht’s dir wirklich?“. Jeder Schritt zählt. Und jeder Schritt zeigt: Wir meinen es ernst.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft – für euer Team, eure Branche und das Thema Well-being insgesamt?
Für unser Team wünschen wir uns, dass mentale Gesundheit kein „Extra“ bleibt, sondern fester Teil unserer täglichen Arbeit. Dass Pausen genauso viel Wert haben wie Performance, und dass wir gemeinsam Räume schaffen, in denen Verletzlichkeit erlaubt ist. Besonders in einer Branche, in der oft laut, schnell und viel gearbeitet wird, braucht es Momente der Stille, des Innehaltens. Und einander.
Für die Musik- und Kulturszene wünschen wir uns mehr Bewusstsein für strukturelle Ungleichheiten und echten Wandel. Frauen, FLINTA*, BIPoC und queere Personen sind oft doppelt belastet: durch die Unsichtbarkeit ihrer Themen und den Druck, trotzdem „funktionieren“ zu müssen. Wir brauchen sichere Räume, feministische Netzwerke und mehr Entscheider*innen, die das Thema mentale Gesundheit mitdenken. Nicht nur für Einzelpersonen, sondern als gemeinsame Verantwortung.
Und wenn wir uns eins für die Zukunft wünschen, dann das: Vorbild sein. Offen über mentale Gesundheit sprechen, Fehler teilen, voneinander lernen. Denn Veränderung beginnt nicht irgendwo da draußen, sondern genau hier. Bei uns. Und bei dem, was wir bereit sind, sichtbar zu machen.