5 Tipps zur besseren Führungskraft

OpenUp Redaktion

Von OpenUp Redaktion

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illustratie van een goede manager

In diesem Artikel

Wir alle hatten schon diese eine Führungskraft – die, die einem ständig über die Schulter schaut, sich nie bedankt oder kommentarlos Kalender-Einladungen verschickt. Da merkt man schnell: Gute Führung hat wenig mit Titeln oder Berufsjahren zu tun, sondern damit, wie man Menschen behandelt und wie man sie auf dem Weg begleitet.

Eine gute Führungskraft zu sein bedeutet, Menschen, Druck und Leistung gleichzeitig im Blick zu behalten, oft noch vor der Mittagspause. Es heißt, mehr zuzuhören als zu reden, Erwartungen klar zu formulieren und zu wissen, wann man eingreifen sollte (und wann man besser einen Schritt zurücktritt).

Dieser Artikel zeigt dir 5 Schritte, die dir helfen, eine wirksamere und selbstbewusstere Führungskraft zu werden.

Was macht eine gute Führungskraft aus?

Wahrscheinlich weißt du ganz intuitiv, was eine „schlechte“ Führungskraft ausmacht oder zumindest die Verhaltensweisen, die man damit verbindet. Micromanagement? Nein, danke. Schwierige Gespräche vermeiden? Auch nicht gut. Ein Meeting leiten, das genauso gut eine E-Mail hätte sein können? Auf keinen Fall.

Aber eine gute Führungskraft zu sein bedeutet nicht einfach nur, diese Fehler zu vermeiden. Es ist eine Mischung aus Selbstreflexion, Empathie und der Fähigkeit, klare Entscheidungen zu treffen, die deinem Team und der Organisation helfen. Forschungsergebnisse bestätigen das: Gallup fand heraus, dass Führungskräfte für mindestens 70 % der Unterschiede im Engagement von Mitarbeitenden verantwortlich sind. Mit anderen Worten: Die Art, wie du führst, macht einen großen Unterschied.

Die gute Nachricht? Eine starke Führungskraft zu werden hat wenig mit Charisma oder jahrzehntelanger Erfahrung zu tun. Vielmehr geht es darum, präsent zu sein, zuzuhören und unterwegs dazuzulernen.

Unsere Top 5 Tipps für bessere Führung

1) Übe zuzuhören (mehr, als du sprichst)

Gute Führungskräfte müssen nicht die lauteste Stimme im Raum sein. Im Gegenteil: Die besten verbringen oft mehr Zeit damit zuzuhören als zu reden – wirklich zuzuhören, nicht nur darauf zu warten, selbst wieder sprechen zu können. Forschung der Harvard University zeigt: Mitarbeitende, die sich wirklich gehört fühlen, sind engagierter, produktiver und deutlich weniger geneigt zu kündigen. Das ist logisch: Wenn Menschen wissen, dass ihre Meinung zählt, halten sie nicht länger die wirklich wichtigen Informationen zurück, zum Beispiel den wahren Grund dafür, dass ein neuer Prozess nicht funktioniert.

Aktives Zuhören bedeutet nicht, zu nicken, während du heimlich deinen Posteingang checkst. Es bedeutet, offene Fragen zu stellen, Gehörtes zusammenzufassen („Wenn ich dich richtig verstehe…“) und der Versuchung zu widerstehen, sofort alles lösen zu wollen.

💡 Tipp: Tausche „So machen wir das“ gegen „Was würde dir hier helfen?“ Du bekommst bessere Antworten, weniger Überraschungen und ab und zu brillante Ideen, die du selbst nie erwartet hättest.

2) Setze klare Erwartungen (& halte sie auch ein)

Einer der schnellsten Wege, Vertrauen zu verlieren, besteht darin, ständig die Spielregeln zu ändern. Gallup zeigt, dass Klarheit zu den wichtigsten Faktoren gehört, die Mitarbeitende sich von Führungskräften wünschen und gleichzeitig zu den Dingen, von denen viele Führungskräfte glauben, sie würden sie längst liefern. Wenn Menschen genau wissen, was von ihnen erwartet wird, verbringen sie weniger Zeit mit Rätselraten und mehr Zeit damit, gute Arbeit zu leisten.

💡 Tipp: Sei eindeutig in Bezug auf Prioritäten, Zeitpläne und darauf, was „fertig“ wirklich bedeutet. Überprüfe, ob du verstanden wurdest. Ein einfaches „Macht das Sinn für dich?“ bewirkt oft schon viel. Und wenn sich Pläne ändern (was passieren wird), kommuniziere frühzeitig und erkläre, warum.

3) Gib Feedback, das hilft (nicht verletzt)

Feedback hat einen schlechten Ruf und oft zurecht. Viele von uns haben schon Rückmeldungen bekommen, bei denen man am liebsten unter dem Tisch verschwunden wäre. Doch richtig gegeben kann Feedback eines der einfachsten und wirksamsten Werkzeuge sein, um jemanden in seiner Entwicklung zu unterstützen.

Eine Studie der Harvard Business Review zeigt, dass Menschen sich schneller weiterentwickeln, wenn Feedback sowohl das Positive als auch das Verbesserbare enthält – allerdings in einer Form, die hilfreich wirkt und nicht persönlich angreifend. Mitarbeitende müssen wissen, was sie gut machen und wo sie wachsen können; genau diese Mischung schafft Selbstvertrauen und fördert Entwicklung.

💡 Tipp: Sei konkret. „Gute Arbeit beim Projektmanagement“ ist zu vage. Besser wäre: „Die Art, wie du die Idee erklärt hast, hat es allen wirklich leicht gemacht, zu folgen.“ Konkretes Feedback zeigt Menschen, was sie wiederholen sollten und kommt auch wesentlich besser an.

Wenn es sich für dich immer noch unangenehm anfühlt, Feedback zu geben, ist das völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass dir die Entwicklung der anderen am Herzen liegt und dass du das Feedback so vermittelst, dass sie es auch annehmen möchten.

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4) Schaffe psychologische Sicherheit (& mein’s ernst)

Menschen leisten ihre beste Arbeit, wenn sie sich sicher fühlen, ihre Meinung zu äußern, nicht, wenn sie darüber nachdenken müssen, wie etwas „klingen“ könnte. Genau das ist der Kern psychologischer Sicherheit: das Gefühl, sich frei ausdrücken zu dürfen.

💡 Tipp: Beginne mit kleinen, aber wirkungsvollen Schritten: Frage ruhigere Teammitglieder nach ihrer Meinung, bevor du ein Meeting beendest. Bedanke dich, wenn jemand einen unbequemen Punkt anspricht. Oder gib offen zu, wenn dir etwas entgangen ist. Diese kleinen Momente summieren sich zu einer Kultur ehrlicher Kommunikation und genau diese Ehrlichkeit hilft euch, Probleme früh zu erkennen und gemeinsam bessere Lösungen zu entwickeln.

Du willst mehr erfahren?

Lies unseren Artikel zu psychologischer Sicherheit und wie man sie kultiviert.

5) Kümmere dich um Menschen (& zeig’s auch)

Das klingt offensichtlich, doch genau diesen Teil übergehen viele Führungskräfte im Alltag. Du kannst Menschen nicht gut führen, wenn du dir nicht die Zeit nimmst, sie wirklich kennenzulernen. Das bedeutet nicht, mit allen befreundet zu sein, sondern einfach wahrzunehmen, was bei ihnen passiert.

💡 Tipp: Ein kurzes „Wie geht es dir wirklich?“ vor einem Meeting, sich zu merken, wer gerade eine hohe Arbeitslast trägt, oder nach einer herausfordernden Woche nachzufragen, zeigt: Du siehst den Menschen hinter der Rolle.

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Häufig gestellte Fragen dazu, wie man eine gute Führungskraft wird

Wie werde ich eine bessere Führungskraft?

Gute Führung heißt, für dein Team da zu sein. Höre zu, sprich offen über Erwartungen und gib ehrliches Feedback. So hilfst du anderen, zu wachsen. Es zählt, dass sich alle sicher fühlen und wissen, dass du sie unterstützt. Du musst nicht alles wissen – wichtig ist, dass ihr gemeinsam Lösungen findet und euch gegenseitig stärkt.

Wie kann ich mich selbst darin trainieren, eine bessere Führungskraft zu werden?

Du wächst als Führungskraft, wenn du immer wieder reflektierst, Neues ausprobierst und Feedback annimmst. Coaching, Austausch in Gruppen oder praktische Tools helfen dir dabei, deine Führung und Kommunikation zu verbessern. Nimm dir Zeit – kleine Schritte bringen oft mehr als große Veränderungen auf einmal.

Was sind die Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Eine gute Führungskraft ist klar, hört zu und hat die Menschen im Blick. Sie spricht offen, gibt hilfreiches Feedback und sorgt dafür, dass sich alle sicher fühlen. Sie zeigt Wertschätzung und passt ihren Stil an. Lernen und Weiterentwicklung gehören immer dazu.

Wie kann ich meine Management- und Führungsfähigkeiten verbessern?

Du entwickelst deine Führungsfähigkeiten, wenn du dranbleibst und Schritt für Schritt lernst. Höre aktiv zu, frage nach Feedback im Team und besprecht gemeinsam, was gut läuft und was ihr verbessern wollt. Coaching, Trainings oder der Austausch in Gruppen machen dich sicherer in Kommunikation und Führung, auch wenn es mal schwierig wird.

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