OpenUp: die moderne Alternative zum klassischen EAP

Gehört OpenUp zu den klassischen EAP-Anbietern? Erfahre, wie die moderne Alternative zum klassischen EAP funktioniert, was sie auszeichnet und für welche Unternehmen sie sich eignet.
OpenUp Redaktion

Von OpenUp Redaktion

6 min
Ein Mann sitzt entspannt auf einem Sitzsack und spricht per Videocall mit einer Psychologin, als Symbol für den direkten Zugang zur Beratung bei OpenUp.

In diesem Artikel

Du vergleichst verschiedene Anbieter für mentale Gesundheit und möchtest herausfinden, welches Angebot am besten zu deinem Unternehmen passt. Vielleicht überlegst du, ob es verschiedene EAP-Kategorien gibt. Dabei stößt du auf OpenUp und fragst dich, ob es sich hierbei um ein gängiges Employee Assistance Program (EAP) handelt oder um etwas anderes. Die Frage kommt häufig auf und ihre Klärung ist wichtig, damit du die Angebote sorgfältig vergleichen und deiner Geschäftsführung erklären kannst, was OpenUp auszeichnet.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die moderne Alternative zum klassischen EAP: Als modernes EAP deckt OpenUp denselben Bedarf ab, bietet Mitarbeitenden jedoch direkten und unbegrenzten Zugang zu zertifizierten Psycholog*innen, ohne Warteliste oder Überweisung.
  • Deutlich höhere Nutzungsquote: Während klassische EAPs häufig nur 3 bis 5 % der Mitarbeitenden erreichen, liegt die Nutzungsquote bei OpenUp durchschnittlich bei rund 20 %, in manchen Unternehmen sogar bei bis zu 40 %.
  • Wo OpenUp klassische EAPs übertrifft: OpenUp ergänzt den direkten, unbegrenzten Zugang zu Psycholog*innen durch einen ganzheitlichen 360°-Ansatz mit Gesundheitsberatung und Finanzcoaching. Ein festes, lokales Customer-Success-Team begleitet die Einführung aktiv.

Ist OpenUp ein EAP?

OpenUp ist kein klassisches EAP, sondern die moderne Alternative zum klassischen EAP. Grundsätzlich deckt es denselben Bedarf ab: Es bietet eine vertrauliche Unterstützung für Mitarbeitende bei mentalen, körperlichen und finanziellen Themen, die vom Arbeitgeber bezahlt wird.

Der wesentliche Unterschied liegt darin, wie Mitarbeitende die Beratung nutzen können. Bei einem klassischen Employee Assistance Program erfolgt der Zugang häufig über eine Hotline und ein vorgeschaltetes Erstgespräch. Zudem ist die Anzahl der Beratungstermine durch ein festes Kontingent an Sitzungen meist begrenzt.

Bei OpenUp können sich Mitarbeitende selbst anmelden und direkt mit zertifizierten Psycholog*innen sprechen, ganz ohne Warteliste, Überweisung oder vorherige Genehmigung durch Dritte. OpenUp gehört damit in dieselbe EAP-Kategorie und erfüllt denselben Bedarf wie klassische Anbieter. Der entscheidende Unterschied ist der direkte Zugang zur Beratung.

Mehr darüber, wie ein EAP funktioniert und welche Leistungen klassische Programme umfassen, erfährst du in unserem Überblick zum Employee Assistance Program.

Das bietet OpenUp

Wenn du verschiedene EAP-Lösungen vergleichst, möchtest du vor allem wissen, welche Leistungen deine Mitarbeitenden tatsächlich nutzen können. OpenUp bietet ihnen folgende Möglichkeiten.

Im Mittelpunkt stehen persönliche Einzelgespräche mit zertifizierten Psycholog*innen. Der erste Termin findet innerhalb von 48 Stunden statt, häufig sogar früher. Mitarbeitende buchen ihre Gespräche selbstständig über die App oder die Website. Die Beratung steht in 45 Sprachen und in mehr als 80 Ländern zur Verfügung. Weitere Informationen findest du auf unserer Seite zur psychologischen Beratung.

Der Zugang ist direkt und unbegrenzt, ganz ohne Warteliste, Überweisung oder vorherige Genehmigung. Wie viele Gespräche sinnvoll sind und in welchen Abständen sie stattfinden, entscheiden die Mitarbeitenden gemeinsam mit ihrer jeweiligen Fachperson.

Darüber hinaus verfolgt OpenUp einen ganzheitlichen 360°-Ansatz für das Wohlbefinden. Ergänzend zur psychologischen Beratung gibt es eine Gesundheitsberatung zu den Themen Schlaf, Ernährung und Bewegung sowie Finanzcoaching bei Geldsorgen, die häufig eine unterschätzte Stressquelle darstellen.

Wer sich im eigenen Tempo mit bestimmten Themen beschäftigen möchte, findet dazu Kurse und eine umfangreiche Wissensbibliothek rund um das Wohlbefinden. Hinzu kommen Workshops und Webinare sowie Coachings und Trainings für Führungskräfte, die erste Anzeichen von Belastung häufig frühzeitig wahrnehmen. Auch Partner*innen und weitere Familienmitglieder haben standardmäßig Zugang zum Angebot und können eigene Beratungsgespräche wahrnehmen.

Außerhalb der regulären Geschäftszeiten steht für schwierige Momente eine 24/7-Hotline auf Deutsch, Niederländisch und Englisch zur Verfügung. OpenUp betreibt diese Hotline selbst, ohne externes Callcenter. Die Anrufe nehmen qualifizierte Ersthelfende für psychische Gesundheit entgegen.

Hier geht OpenUp weiter als ein klassisches EAP

Theoretisch verfolgen klassische EAPs und OpenUp dasselbe Ziel: Mitarbeitenden die bestmögliche Beratung anzubieten. Doch wie einfach kommt man an diese Beratung? Und was tun Anbieter dafür, dass ihre Angebote tatsächlich genutzt werden?

Der Zugang: Bei klassischen EAPs führt der Weg zur Beratung meist über eine Hotline, ein vorgeschaltetes Erstgespräch und anschließende Wartezeiten. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Hürden zu den häufigsten Gründen für die geringe Nutzung gehören. Während klassische EAPs oft nur 3 bis 5 % der Mitarbeitenden erreichen, liegt die Nutzungsquote von OpenUp bei durchschnittlich rund 20 %, in manchen Fällen sogar bei bis zu 40 %. Diese Zahlen beruhen auf unserer Erfahrung mit mehr als 2.000 Organisationen.

Die Aktivierung: Häufig führen Unternehmen ein klassisches EAP ein, informieren ihre Mitarbeitenden einmal darüber und unternehmen anschließend wenig, um die Nutzung zu fördern. Bei OpenUp begleitet ein festes, lokales Customer-Success-Team die Einführung mit Kampagnen und regelmäßigen Check-ins. Die Kommunikation erfolgt hierbei in der Sprache deiner Mitarbeitenden.

Die Fachpersonen hinter der Beratung: Bei klassischen EAPs führt der erste Kontakt häufig zu einer zentralen Anlaufstelle, die das Anliegen zunächst aufnimmt. Bei OpenUp sprechen Mitarbeitende direkt mit Psycholog*innen, die nach ihrem Masterabschluss mindestens vier Jahre Berufserfahrung gesammelt haben.

Datenschutz gegenüber HR: Bei klassischen EAPs läuft die Anmeldung zu einer Beratung häufig zunächst über die Personalabteilung. Unsere Erfahrung zeigt, dass dies viele Mitarbeitende davon abhält, das Angebot zu nutzen. Bei OpenUp erhält weder HR noch der Arbeitgeber personenbezogene Daten aus den Beratungsgesprächen. Stattdessen stehen ausschließlich anonymisierte Auswertungen auf Unternehmensebene zur Verfügung.

Weniger Verwaltungsaufwand: Registrierungscodes vergeben, Sitzungskontingente überwachen und die Genehmigung zusätzlicher Termine: Klassische EAPs mit typischen EAP-Tools bringen häufig administrative Aufgaben mit sich. Bei OpenUp melden sich Mitarbeitende selbstständig an, ganz ohne Registrierungscode oder Genehmigung.

Breiteres Beratungsangebot: Klassische EAPs konzentrieren sich häufig ausschließlich auf die mentale Gesundheit. Themen wie Schlaf, Bewegung und finanzielle Sorgen bleiben dabei außen vor, obwohl sie häufig unterschätzte Stressfaktoren darstellen. Bei OpenUp gehören Gesundheitsberatung und Finanzcoaching zum selben Angebot und sind über denselben Zugang erreichbar.

Erkennst du diese Punkte bei deinem bisherigen Anbieter wieder? Dann helfen dir unsere 6 Signale, dass es Zeit ist, den EAP-Anbieter zu wechseln, die Situation besser einzuschätzen.

Du möchtest wissen, wie OpenUp in deinem Unternehmen funktionieren würde? Buche dann eine Demo. Wir besprechen gemeinsam, wie die Einführung abläuft und welche Leistungen deine Mitarbeitenden vom ersten Tag an nutzen können.

Für welche Unternehmen eignet sich OpenUp?

Ob OpenUp zu deinem Unternehmen passt, hängt weniger von der Unternehmensgröße ab als vielmehr von den Anforderungen, die du an die Mitarbeiterberatung stellst. In unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen begegnen uns besonders häufig drei Situationen.

Unternehmen mit Produktions-, Schicht- oder mehrsprachigen Teams: Hier ist ein unkomplizierter Zugang zur Beratung besonders wichtig. Mitarbeitende können ihre Termine selbst buchen, ohne vorherige Freigabe durch HR. Die Beratung steht in 45 Sprachen zur Verfügung, und das erste Gespräch findet innerhalb von 48 Stunden statt. Für schwierige Situationen gibt es eine 24/7-Hotline, die auch während der Nachtschicht erreichbar ist. Ein festes, lokales Customer-Success-Team unterstützt dich dabei, das Angebot in Produktionsbetrieben und im Schichtdienst einzuführen.

Unternehmen mit begrenzten HR-Kapazitäten: Gerade mittelständische Unternehmen und Start-ups ohne eigene Zuständigkeit für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden profitieren von einem geringen Verwaltungsaufwand. Beschäftigte melden sich ohne Registrierungscode selbstständig an, während ein eigenes, lokales Customer-Success-Team die Kommunikation zur Einführung begleitet. OpenUp wächst mit deinem Unternehmen mit, und der feste Preis pro Mitarbeitendem sorgt für planbare Kosten.

Als Ergänzung zu Betriebsarzt und Krankenkasse: OpenUp erweitert bestehende Angebote, ohne sie zu ersetzen. Die Beratung setzt frühzeitig und niedrigschwellig an, bevor Belastungen eine arbeitsmedizinische Betreuung erforderlich machen. Arbeitsmedizinische Aufgaben übernimmt weiterhin der Betriebsarzt.

Du bist dir noch nicht sicher, ob OpenUp zu den Anforderungen deines Unternehmens passt? Auf unserer Seite über EAP-Lösungen für Unternehmen findest du weitere Informationen, die dir bei der Einordnung helfen.

Das kostet OpenUp

Die Kosten für OpenUp richten sich nach der Größe deines Unternehmens und dem gewählten Leistungsumfang. Deshalb können wir hier keinen pauschalen Preis nennen.

Bei OpenUp zahlst du grundsätzlich einen festen, planbaren und erschwinglichen Preis pro Mitarbeitendem, unabhängig davon, wie häufig dein Team das Angebot nutzt. Es gibt weder ein begrenztes Nutzungs- oder Sitzungskontingent noch eine Abrechnung pro Beratungsgespräch.

Dieses Preismodell hat einen entscheidenden Vorteil: OpenUp und deine HR-Abteilung verfolgen dasselbe Ziel. Beide möchten möglichst viele Mitarbeitende erreichen. Bei einer Abrechnung pro Sitzung entsteht dagegen ein finanzieller Anreiz, die Nutzung gering zu halten.

Doch warum solltest du für alle Mitarbeitenden bezahlen, wenn nur ein Teil das Angebot tatsächlich nutzt? Diese Frage stellt sich verständlicherweise auch im Controlling. Die Antwort ist einfach: Niemand weiß im Voraus, wer Unterstützung benötigen wird. Mit einem festen Preis pro Mitarbeitendem steht das Angebot allen offen, sodass sie frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen können, bevor sich Belastungen verstärken. HR muss nicht entscheiden, wer Zugang erhält. Und je mehr Mitarbeitende das Angebot nutzen, desto geringer fallen die Kosten pro Person aus, die es tatsächlich in Anspruch nimmt.

Diese Ergebnisse erzielt OpenUp

Das sagen unsere Nutzungsdaten: Laut dem OpenUp Impact Report 2024 geben 74 % der Nutzer*innen an, bei der Arbeit produktiver zu sein. 84 % fühlen sich besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet und 82 % erholen sich schneller. Diese Ergebnisse beziehen sich auf das gesamte OpenUp-Angebot, nicht auf einzelne Leistungen.

Im selben Bericht bewerten die Nutzer*innen OpenUp mit durchschnittlich 8,8 von 10 Punkten. Unabhängig davon erreichen die einzelnen Beratungsgespräche eine durchschnittliche Bewertung von 9,7 von 10 Punkten, basierend auf allen Sitzungen der Plattform.

Die Erfahrungen unserer Kunden: Bei TicketSwap bewerten Mitarbeitende OpenUp mit 9,2 von 10 Punkten und betrachten das Angebot als wichtigen Bestandteil ihres Wohlbefindens. Auch Unternehmen wie Decathlon, Statista, Pandora und die DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) setzen auf den präventiven, niedrigschwelligen Ansatz von OpenUp.

Die Ergebnisse externer Studien: Eine Untersuchung von Deloitte für den britischen Markt schätzt den durchschnittlichen finanziellen Ertrag von Programmen zur Förderung des mentalen Wohlbefindens auf knapp das Fünffache der ursprünglichen Investition.

Direkte, unbegrenzte Unterstützung für dein Team

OpenUp kombiniert Psycholog*innen, Gesundheitsberater*innen und Finanzexpert*innen in 45 Sprachen.

Häufig gestellte Fragen zu OpenUp als EAP-Alternative

Ist OpenUp ein EAP?

OpenUp ist die moderne Alternative zum klassischen EAP und erfüllt denselben Zweck. Der Unterschied liegt im Beratungsmodell: keine begrenzten Sitzungskontingente, kein vorgeschaltetes Erstgespräch und keine Wartezeiten. Mitarbeitende buchen ihre Termine selbstständig und sprechen direkt mit zertifizierten Psycholog*innen.

Ist OpenUp vertraulich?

Ja. Weder HR noch der Arbeitgeber erhalten individuelle Daten der Mitarbeitenden. Stattdessen stellt OpenUp ausschließlich anonymisierte, zusammengefasste Auswertungen auf Unternehmensebene bereit. Alle beratenden Fachpersonen unterliegen der beruflichen Schweigepflicht und geben keine Informationen an das Unternehmen weiter.

Wie wird der Betriebsrat bei der Einführung von OpenUp eingebunden?

Beziehe den Betriebsrat möglichst frühzeitig ein und kommuniziere offen, wie das Angebot funktioniert. Drei Punkte sind dabei besonders wichtig: Die Nutzung ist freiwillig, persönliche Daten gelangen nicht an den Arbeitgeber und HR erhält ausschließlich anonymisierte Auswertungen. Ein eigenes, lokales Customer-Success-Team unterstützt dich bei diesen Gesprächen. Bei der Einführung können außerdem Mitbestimmungsrechte nach § 87 Abs. 1 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) greifen. In welchem Umfang, hängt von der konkreten Ausgestaltung des Angebots ab.

Wie sicher sind die Daten bei OpenUp, und ist OpenUp DSGVO-konform?

OpenUp erfüllt die Anforderungen der DSGVO, ist nach ISO 27001 zertifiziert und speichert sämtliche Daten innerhalb der EU.

Kann OpenUp ein bestehendes EAP ersetzen oder ergänzen?

Beides ist möglich. Viele Unternehmen lassen ihr bisheriges EAP auslaufen und führen OpenUp bereits parallel ein, damit ihre Mitarbeitenden durchgehend Zugang zur Beratung haben. Andere behalten beide Angebote und setzen OpenUp gezielt für die niedrigschwellige, präventive Beratung ein. Ein eigenes, lokales Customer-Success-Team plant die Einführung gemeinsam mit dir.

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