Hoher Krankenstand von Lehrkräften? Diese Maßnahmen helfen

Paula Fenker

Von Paula Fenker Überprüft von Psycholog*in Britt Slief

13 min
Illustration eines Lehrers, der auf ein rundes Objekt zeigt, während zwei Schüler an den Tischen sitzen und dem Lehrer gegenüberstehen, vor einem hellgrünen Hintergrund.

Der hohe Krankenstand von Lehrkräften ist eine ernsthafte Herausforderung. Er wirkt sich direkt auf die Unterrichtsqualität aus, erhöht die Arbeitsbelastung und verursacht Stress im gesamten Team. Der Krankenstand liegt bei rund 6,5 %, wobei etwa 70 % der Fälle auf psychische Belastungen zurückzuführen sind. Es ist also wichtig, diese Herausforderung aktiv anzugehen.

In diesem Artikel erfährst du, was Krankenstand genau bedeutet, welche aktuellen Zahlen es gibt und erhältst praktische Tipps, um ihn direkt anzugehen und vorzubeugen. OpenUp unterstützt dich dabei, besonders wenn der Krankenstand dringend gesenkt werden muss.

Was bedeutet der Krankenstand im Bildungssektor?

Krankenstand beschreibt den Prozentanteil der gesamten Arbeitszeit, in der Mitarbeitende aufgrund von Krankheit oder Verletzung nicht arbeiten können. Bei einem Krankenstand von 6,5 % ist durchschnittlich eine von 15 Personen krankgeschrieben. Das klingt vielleicht nicht viel, aber die Auswirkungen sind erheblich.

Diese wichtigen Unterschiede helfen dir, Krankenstand besser zu verstehen:

  • Kurz- vs. langfristiger Krankenstand: Kurzfristiger Krankenstand dauert maximal sechs Wochen. Danach beginnt langfristiger Krankenstand und das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) kommt ins Spiel.
  • Physische vs. psychische Belastungen: Physische Beschwerden führen oft zu kurzem Krankenstand. Psychische Belastungen dauern meist länger und kehren häufiger zurück.
  • Bildungsspezifischer Kontext: Im Bildungssektor wächst der Krankenstand durch psychische Belastungen schneller als durch physische Beschwerden. Das weist auf hohe Arbeitsbelastung und emotionale Beanspruchung hin.

Psychologin Britt Slief von OpenUp teilt mit uns: „Gerade im Übergang von kurz- zu langfristigem Krankenstand liegen wichtige Momente, um einzugreifen und Ausfälle zu verhindern.“

Britt verdeutlicht: „Denk an eine Lehrkraft, die sich monatelang ‚durchschlägt‘, zusätzliche Aufgaben übernimmt und erst ausfällt, wenn wirklich nichts mehr geht. Zu diesem Zeitpunkt ist die Erholung oft intensiv und langwierig.“

Jetzt, wo klar ist, was Krankenstand bedeutet, schauen wir uns die aktuellen Zahlen an.

Die Zahlen: So hoch ist der Krankenstand von Lehrkräften (2020-2025)

In 2024 liegt der durchschnittliche Krankenstand bei Lehrkräften bei 21,7 Krankheitstagen pro Jahr – ein Rekordwert. Im Bildungssektor lag der Krankenstand 2023 insgesamt bei 6,5 % laut AOK-Daten.

Im ersten Quartal jeden Jahres siehst du einen deutlichen Anstieg, oft zwischen 7 % und 8 %. Zum Vergleich: Vor der Pandemie lag der Wert noch zwischen 5 % und 5,5 %. Diese Entwicklung wird auch im aktuellen AOK Fehlzeiten-Report dokumentiert.

Wichtige Unterscheidung – verschiedene Arten von Krankenstand:

Es ist wichtig, zwischen verschiedenen Arten von Krankenstand zu unterscheiden. Eine Langzeitstudie der Universität Münster zeigt auf Basis von 18 Jahren amtlicher Schuldaten aus NRW:

  • Gesamter Krankenstand im Bildungssektor: 6,5-6,8 %
  • Langfristiger Krankenstand (>6 Wochen): 1,16 % im Durchschnitt
  • Unterrichtsausfall durch Krankheit: 11,7 % der Unterrichtsstunden können nicht planmäßig erteilt werden

Diese 11,7 % bedeuten konkret: In NRW fallen wöchentlich etwa 66.940 Unterrichtsstunden aus – das entspricht 2.463 Vollzeit-Lehrkräften, die fehlen. Der Großteil davon betrifft kurz- und mittelfristige Erkrankungen.

Im Bildungssektor sind etwa 70 % aller Erkrankungen auf psychische Belastungen zurückzuführen, so die aktuelle Forschung.

JahrBildungssektorBundesdurchschnitt
20205,2 %5,1 %
20215,4 %5,3 %
20226,0 %5,8 %
20236,5 %6,3 %
20246,8 %*6,5 %
2025*7,0 %*6,7 %

*Hochrechnung Q1-Q3 2025 | Quellen: AOK Fehlzeiten-Report, DAK Gesundheitsreport, BKK Dachverband, 2025

Der Bildungssektor liegt strukturell über dem Bundesdurchschnitt, und dieser Unterschied nimmt zu.

Unterschied zwischen Grundschule, weiterführender Schule und Berufsschule

Der Krankenstand unterscheidet sich deutlich nach Schulform. Eine 18-jährige Langzeitstudie der Universität Münster, die amtliche Schuldaten aus NRW analysiert hat, zeigt klare Muster beim langfristigen Krankenstand:

Langfristiger Krankenstand (>6 Wochen) nach Schulform:

  • Hauptschulen: 1,92 % – der höchste Wert mit deutlichem Anstieg über 18 Jahre
  • Grundschulen: 1,38 % – hohe emotionale Belastung, viel Verwaltungsarbeit
  • Realschulen: 1,31 % – starker Anstieg in den letzten Jahren
  • Förderschulen: 1,33 % – überdurchschnittliche Belastung
  • Berufskollegs: 1,05 % – Arbeit an mehreren Standorten
  • Gymnasien: 0,77 % – deutlich unter dem Durchschnitt

Gesamter Krankenstand nach Schulform:

Grundschulen: Mit durchschnittlich 8,2 % der höchste Gesamtkrankenstand. Dies kommt durch hohe emotionale Belastung, viel Verwaltungsarbeit und eine relativ ältere Lehrerschaft.

Weiterführende Schulen: Mit durchschnittlich 6,8 % ist der Krankenstand höher als vor zehn Jahren, unter anderem durch zunehmende Arbeitsbelastung.

Berufsschulen: Leicht gestiegen auf durchschnittlich 6,2 %, unter anderem durch Arbeit an mehreren Standorten und große Klassen.

Die Studie zeigt: Mit Ausnahme der Gymnasien gibt es an allen Schulformen eine stetige Zunahme langfristig erkrankter Lehrkräfte über einen Zeitraum von 18 Jahren. Besonders auffällig ist, dass die Schulform sogar ein stärkerer Prädiktor für Krankenstand ist als die zeitliche Entwicklung.

Der Krankenstand im Bildungssektor bleibt hartnäckig, gerade weil die Ursachen tief in der Arbeitsorganisation verwurzelt sind. Die Langzeitstudie über 18 Jahre bestätigt zudem den deutlichen Einfluss der Corona-Pandemie: Im Jahr 2020 zeigt sich über fast alle Schulformen hinweg ein sprunghafter Anstieg der langfristigen Erkrankungen.

Warum ist der Krankenstand im Bildungssektor so hoch?

Der Krankenstand in Bildungseinrichtungen hat mehrere Ursachen, die sich gegenseitig verstärken. Drei Faktoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: der Lehrermangel, die anhaltende Arbeitsbelastung ohne ausreichende Erholung und die psychische Belastung. Besonders diese psychische Belastung ist ein wichtiger Indikator für den langfristigen Krankenstand.

Britt: „Der hohe Krankenstand im Bildungssektor ist selten das Ergebnis eines einzelnen Faktors. Oft ist es eine Anhäufung strukturellen Drucks und langanhaltender psychischer Belastung.“

Warum sich der hohe Krankenstand von Lehrkräften selbst verstärkt

Im Bildungssektor entsteht oft ein Kreislauf, der schwer zu durchbrechen ist: Wenn Kolleg*innen ausfallen, übernehmen andere ihre Aufgaben. Diese zusätzliche Belastung kann wiederum zu weiteren Ausfällen führen.

Die gute Nachricht: Dieser Kreislauf lässt sich durchbrechen. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du eine positive Entwicklung in Gang setzen. Der Schlüssel liegt darin, präventiv anzusetzen, bevor die Belastung zu groß wird – und gleichzeitig diejenigen zu unterstützen, die bereits Schwierigkeiten haben.

1) Lehrermangel verstärkt Krankenstandseffekte

2025 gibt es schätzungsweise 12.000 bis 40.000 unbesetzte Stellen im deutschen Bildungssektor. Wenn eine Lehrkraft krankgeschrieben ist, müssen Kolleg*innen die Klassen übernehmen. Dies führt zu sofortiger Überlastung, was wiederum einen Dominoeffekt von mehr Krankenstand auslösen kann.

Es ist eine Herausforderung, Lehrkräfte zu finden und zu halten. Gute Arbeitsbedingungen, wie Unterstützung beim mentalen Wohlbefinden, machen deine Schule attraktiver für neue Mitarbeitende und halten dein Team motiviert.

2) Arbeitsbelastung ohne Erholungsphasen

Der Schulkalender sorgt für konstanten Druck ohne ruhige Perioden. Zeugnisse, Prüfungsphasen und Elterngespräche folgen aufeinander und lassen sich nicht verschieben. Viele Lehrkräfte arbeiten weiter, wenn sie sich krank fühlen, weil sie ihre Kolleg*innen nicht belasten möchten. So entsteht eine Kultur des Schuldgefühls, die das Risiko für langfristige Ausfälle erhöht.

Arbeit im Bildungssektor ist ein Marathon ohne Pausen. Gerade deshalb ist Prävention so wichtig.

3) Psychische Belastung: die größte Ursache für langfristigen Krankenstand

Psychische Belastung ist eine wichtige und oft unterschätzte Ursache von Krankenstand. Aus aktuellen Studien geht hervor, dass 70 % aller Dienstunfähigkeitsverfahren bei Lehrkräften auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind. Oft das Ergebnis von langfristigem Stress und emotionaler Überlastung.

Lehrkräfte tragen emotional schwere Lasten:

  • Umgang mit psychischen Krisen von Schüler*innen (zugenommen seit COVID-19)
  • Eskalierende Gespräche mit Eltern
  • Verhaltensprobleme im Klassenzimmer mit begrenzter Unterstützung

Lehrkräfte bekommen viele gesellschaftliche Herausforderungen auf ihren Tisch, oft ohne ausreichende Mittel oder Zeit, damit umzugehen. Dies ist kein persönliches Versagen, sondern ein Zeichen dafür, dass die Arbeitsbelastung und emotionale Beanspruchung zu hoch sind.

„Denk an eine Lehrkraft, die jeden Tag mit voller Aufmerksamkeit vor der Klasse steht, auch wenn sich Sorgen aufstauen. Die Signale von Schüler*innen, die sich nicht wohlfühlen, auffängt, Gespräche mit Eltern führt und dabei versucht, den Überblick zu behalten. Lange Zeit geht das gut. Nicht weil es leicht ist, sondern weil Weitermachen selbstverständlich erscheint. Bis zu dem Moment, in dem der Körper oder Kopf ‚Stopp‘ sagt“, so Psychologin Britt.

Psychische Belastung hat für Schulen nicht nur emotionale, sondern auch finanzielle Folgen.

So gehst du Krankenstand im Bildungssektor an: zwei praktische Szenarien

Wir haben inzwischen mehr als 100 Bildungsorganisationen beim Krankenstand unterstützt. Dabei sehen wir immer wieder zwei Arten von Situationen:

Szenario 1: Dein Krankenstand ist hoch und nicht tragbar – du brauchst direkte Hilfe
Szenario 2: Du möchtest verhindern, dass der Krankenstand weiter steigt

Szenario 1: Dringenden Krankenstand direkt unter Kontrolle bringen

Schritt 1: Sorge für direkte Unterstützung (innerhalb eines Arbeitstags)

Du kannst schnell externe Hilfe einschalten. Mit OpenUp kannst du innerhalb eines Arbeitstags starten. Unser Team hilft dir direkt, sodass Lehrkräfte sofort mit einer Psychologin oder einem Psychologen über ihre Situation sprechen können. So gehst du akute psychische Belastungen direkt an.

Schritt 2: Identifiziere die größten Engpässe (Woche 2-4)

Bringe in Erfahrung, wo die Herausforderung liegt. Stelle folgende Fragen: Wo ist die Arbeitsbelastung am höchsten? Welche Teams sind am stärksten betroffen?

Schritt 3: Nimm Sofortmaßnahmen (Woche 4+)

  • Temporäre Arbeitslastverteilung: verteile Aufgaben neu, wo möglich
  • Verteile administrative Aufgaben um, um Lehrkräfte zu entlasten
  • Erwäge temporär externes Personal
  • Beginne Wiedereingliederungsgespräche mit langfristig abwesenden Mitarbeitenden

Szenario 2: Krankenstand vorbeugen, bevor er außer Kontrolle gerät

Vorbeugen ist nachhaltig, gut für dein Team und spart dir viel Geld. Forschung von Deloitte zeigt, dass jeder investierte Euro in mentale Gesundheit durchschnittlich etwa 5 Euro zurückbringt.

Indem du präventiv ansetzt, kannst du den Kreislauf aus Überlastung und Ausfällen durchbrechen und eine gesündere Arbeitskultur schaffen. Hier findest du fünf Tipps, die in der Praxis wirklich einen Unterschied machen.

Tipp 1: Baue einen strukturierten Messprozess und frühe Interventionsschleife auf

Miss den Krankenstand wöchentlich pro Team und greife früh ein. Halte Kernzahlen fest, unterscheide zwischen kurz- und langfristigem Krankenstand und starte zeitnah ein unterstützendes Gespräch.

Tipp 2: Reduziere Arbeitsbelastung, besonders die „unsichtbare“ administrative Last

Streiche Aufgaben, die wenig bringen, standardisiere Vorlagen und schütze Vorbereitungszeit. Senke Besprechungszeit und Berichterstattung um beispielsweise 20 % und investiere diese Zeit in Vorbereitung. Organisiere zentrale Verhaltensunterstützung, sodass Lehrkräfte nicht alles selbst tragen müssen.

Tipp 3: Mache mentale Gesundheitsunterstützung schnell und niedrigschwellig zugänglich

Forschung zeigt, dass psychologische Unterstützung am Arbeitsplatz Krankenstand reduziert. Der Kern: Frühe Hilfe verhindert langfristige Ausfälle.

Warum ist das so wichtig? Im Bildungssektor kommen etwa 70 % des langfristigen Krankenstands durch psychische Belastungen.

Praktisch bedeutet das:

  • Schneller Zugang zu Hilfe: innerhalb von Tagen verfügbar, nicht Wochen
  • Niedrigschwellig machen: keine komplizierten Verfahren oder lange Wartelisten
  • Normalisieren: trainiere Führungskräfte, offen über mentales Wohlbefinden zu sprechen
  • Vertraulichkeit garantieren: vollständige Privatsphäre ist essenziell

Plattformen wie OpenUp bieten hier Unterstützung mit 24/7 Zugang zu Psycholog*innen, ohne Wartelisten und vollständig vertraulich, wobei 84 % der Nutzenden sich besser gerüstet fühlen, zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Tipp 4: Regelmäßige Check-ins und frühe Signalerfassung

Warte nicht, bis sich jemand krankmeldet, bevor du das Gespräch über Wohlbefinden führst. Mit anonymen Tools wie dem Vitality Check von OpenUp kannst du frühzeitig Risiken erkennen. Das hilft Schulleitungen zu sehen, worauf sie achten sollten, wenn es um Stress in ihrem Team geht.

Tipp 5: Mache die Rückkehr zur Arbeit einfacher als Zuhausebleiben

Lass Mitarbeitende ruhig wieder anfangen, passe ihre Aufgaben temporär an und mache den Stundenplan leichter, wenn nötig. Flexibles Arbeiten und klare Urlaubsvereinbarungen helfen wirklich, zu verhindern, dass jemand erneut ausfällt. Aus der Forschung der britischen Regierung (DWP) geht hervor, dass 70 % der Mitarbeitenden schneller an die Arbeit gehen, wenn sie stufenweise zurückkehren können. Das zeigt, wie wichtig gute Begleitung bei der Wiedereingliederung ist.

Was sind deine Pflichten als Arbeitgeber?

Mit einem guten Fehlzeitenmanagement erfüllst du nicht nur die Regeln, sondern beugst auch vermeidbaren Krankenstand vor.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM): die Basis

Du bist unter anderem verpflichtet:

  • Gehalt weiterzuzahlen (bis zu zwei Jahre)
  • Bei längerer Krankheit ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten
  • Gemeinsam mit den Mitarbeitenden einen Wiedereingliederungsplan zu erstellen
  • Regelmäßig Fortschrittsgespräche zu führen
  • Nach zwei Jahren eine Prüfung bei der Rentenversicherung zu beantragen

Mehr Informationen: Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Betriebliches Eingliederungsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Im Rahmen des BGM findest du praktische Richtlinien für sicheres und gesundes Arbeiten im Bildungssektor. Du liest dort auch, wie du langfristigen Krankenstand angehst und vorbeugst.

Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz zugänglich zu machen, ist ein zentraler Bestandteil moderner Gesundheitsstrategien.

So hilft OpenUp deiner Bildungsorganisation, den Krankenstand zu senken

Mehr als 100 Bildungsorganisationen nutzen OpenUp, um den Krankenstand zu senken und mentale Unterstützung zugänglich zu machen.

Was OpenUp bietet:

Direkte Unterstützung bei dringenden Krankenstandssituationen: Unser Team kann innerhalb eines Arbeitstags starten, sodass Schulen mit akuten Krankenstandskrisen direkt Zugang zu psychologischer Unterstützung bekommen

Vorbeugen von Eskalation: Früher Zugang zu Hilfe, sodass Herausforderungen nicht zu langfristigem Krankenstand führen

Verfügbar, wenn Lehrkräfte Zeit haben: Abend- und Wochenendsessions, keine Wartelisten

100 % vertraulich: Vollständig anonyme Nutzung, was Hemmschwellen und Stigma senkt

Für alle, an allen Standorten: Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeitende, Unterstützungspersonal und Schulleitungen

Stärkung von Führungskräften: Hilft Direktor*innen, Stresssignale zu erkennen und ihre Teams zu unterstützen

ISO 27001 & NEN 7510 zertifiziert: Entspricht deutschen Gesundheitsdatenstandards

Was du bekommst:

Wir helfen dir, Lehrkräfte mental gesund zu halten

OpenUp bietet Lehrkräften psychologische Unterstützung und praktische Tools zum Aufbau von mentaler Stärke.

Häufig gestellte Fragen über Krankenstand im Bildungssektor

Was ist der durchschnittliche Krankenstand im Bildungssektor?

In 2024 liegt der Krankenstand im Bildungssektor durchschnittlich bei 6,8 %. Das ist etwas höher als der Bundesdurchschnitt von 6,5 %. Lehrkräfte haben durchschnittlich 21,7 Krankheitstage pro Jahr – ein historischer Höchststand.
Eine wissenschaftliche Langzeitstudie der Universität Münster zeigt auf Basis von 18 Jahren amtlicher Daten aus NRW: Der langfristige Krankenstand (Erkrankungen länger als 6 Wochen) liegt bei durchschnittlich 1,16 %. Allerdings können 11,7 % der Unterrichtsstunden nicht planmäßig erteilt werden – dieser Wert umfasst auch kurz- und mittelfristige Erkrankungen.
Nach Corona ist der Krankenstand deutlich gestiegen und bleibt höher als zuvor. Durch den Lehrkräftemangel merkt jeder es sofort, wenn jemand ausfällt: Schülerinnen und Kolleg*innen spüren das direkt.

Was tue ich als Schulleiter bei hohem Krankenstand von Lehrkräften?

Ist der Krankenstand zu hoch? Komm direkt ins Handeln. Gib Mitarbeitenden mit psychischen Belastungen sofort Unterstützung, sodass sie nicht ausfallen. Schau, wo die Engpässe pro Team oder Abteilung liegen und nimm temporäre Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung zu senken. Mit OpenUp kannst du innerhalb eines Tages starten, sodass Lehrkräfte schnell mit Psycholog*innen sprechen und der Druck gelindert wird.

Wie funktioniert Prävention von Krankheitsfällen von Lehrkräften?

Beuge Krankenstand vor, indem du Stress früh erkennst und mentale Hilfe einfach machst. Behalte den Krankenstand gut im Blick, sprich rechtzeitig mit Mitarbeitenden und sorge dafür, dass die Arbeitsbelastung sinkt. Etwa 70 % des langfristigen Krankenstands kommt durch psychische Belastungen. Mit OpenUp gibst du Mitarbeitenden schnell und vertraulich Zugang zu zertifizierten Psychologin*innen, noch bevor sie ausfallen.

Wie kann OpenUp zu Employer Branding im Bildungssektor beitragen?

Bietest du mentale Unterstützung an, zeigst du, dass dir deine Mitarbeitenden wichtig sind. Mit OpenUp können Lehrkräfte schnell und vertraulich mit Psycholog*innen oder Coaches sprechen, wann es ihnen passt. So wird Hilfe holen einfacher, sinkt der Krankenstand und steigt die Arbeitsfreude. In einem engen Arbeitsmarkt hilft das, Lehrkräfte zu finden und zu halten.

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